Referat Mai 2000
Inhaltsverzeichnis
Fußnoten
Quellenverzeichnis
1. Einführung
In meiner schriftlichen Ausführung möchte ich mich
auf das Referat vom 10.05.2000 beziehen zum Thema Grundlagen der
Klassifikation. Zuerst werde ich eine Klassifikation definieren und auf einzelne Bestandteile eingehen. Danach werde ich zu folgenden Fragen Stellung nehmen: Wie kann ein solches System dargestellt werden? Welche Formen gibt es und wie kann man Klassifikationssysteme weiter strukturieren? Zuletzt möchte ich klären, wie man das klassifizierte Wissen in einer Bibliothek wiederfinden und zugänglich machen kann.
Eingehen werde ich nur auf allgemeine Grundlagen der Klassifikationstheorie, wobei möchte ich mich nicht auf spezielle Klassifikationsbeispiele eingehe. Mein Ziel ist die Darstellung eines Idealtypus einer Klassifikation, welche nicht durch diePraxis beeinflußt ist.
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2. Was ist eine Klassifikation?
Zuerst ist zu klären, was eine Klassifikation ist. "Classification [is the] process of determining the subject content of an item and assigning to it the appropriate classification number, code or notation from a classification scheme. Grouping together of like things according to some
common quality or characteristic."[ 1 ]
Unter den Begriff der Klassifikation fällt sowohl der Prozeß der Klassifikation, das System als Ergebnis des Klassenbildungsprozesses als auch der Prozeß der Klassifizierung bzw. [ 2 ].
"Unter Klassifikation wird ganz allgemein eine Gruppierung oder Einteilung des gesamten Wissens, der Wissenschaft und ihrer Disziplinen nach einheitlichen methodischen Prinzipien verstanden."[ 3 ]
Manecke beschränkt die Klassifikation auf die Ordnung des Wissens. Er versteht darunter keine Ordnung von Objekten, bei der beispielsweise Bücher nach ihrer Größe oder Dokumente nach dem Informationsträger geordnet werden. Diese Ordnung würde erst bei der Aufstellungssystematik relevant.[ 4 ]
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3. Ordnung von Wissen
Kann man Wissen überhaupt ordnen? Wenn ja, stellt sich die Frage, wie dies sinnvoll möglich ist.
Es gibt keine subjektiv unabhängige, für jedermann gültige und von allen akzeptierte Wissensordnung (Weltanschauung). Der
Hauptgrund ist, daß jeder Mensch seine Umwelt anders wahrnimmt als ein anderer. Wahrnehmung ist subjektiv (Subjektivität), und somit ist auch der Erwerb von Wissen nicht objektiv. Wissen ist aber der Inhalt der Klassifikation, d.h. auf diese Weise hängt die Klassifikation von der Subjektivität ab.
Die Subjektivität wirkt auch auf andere Weise auf die
Klassifikation ein. Menschen, die mit dieser Klassifikation arbeiten, besitzen auf Grund ihrer Wahrnehmung verschiedene Vorverständnisse[ 5 ]. Deshalb sollte mit einer Klassifikation eine "möglichst weitgehend (intersubjektiv) akzeptierte Wissensordnung"[ 6 ] geschaffen werden. Intersubjektiv bedeutet, daß die Ordnung möglichst unabhängig von den subjektiven Vorverständnissen eines Nutzers sein sollte, d.h. zu einer Interpretation von Themen darf es in der Klassifikation nicht kommen.
Unter Ordnung ist das Einordnen von Dokumenten in eine Reihenfolge zu verstehen, die von dem Nutzer nachvollziehbar ist. Gleiches sollte zu Gleichem[ 7 ] geordnet werden. In der Ordnung sollte vom Allgemeinen zum Speziellen untergliedert werden. Eine Ordnung muß immer dem Prinzip der 'kognitiven Plausibilität'[ 8 ] folgen, d.h. der Denkweise des Nutzers entgegenkommen.
Ordnung ist auch die Voraussehbarkeit, wo ein Wissenselement innerhalb des Klassifikationssystems steht.[ 9 ] Nur durch Voraussehbarkeit ist ein zielsicherer Zugriff auf den Inhalt von Dokumenten möglich.
Eine Funktion der Klassifikation ist die Ordnungsfunktion. Eine
weitere Funktion der Klassifikation ist die Verständigungsfunktion.
In der Klassifikation erschließt der Bibliothekar Wissensinhalte für den Nutzer. Dabei kommunizieren der aktive Anwender (Bibliothekar) und der passive Anwender (Nutzer) in einer künstlichen Sprache[ 10 ] mittelbar durch eine Klassifikation über den Inhalt der Bücher. Ziel ist es, einen Weg zum Wissen (Themengebiet) zu finden. Dafür benötigt der Nutzer ein gewisses Vorverständnis, damit er auf das Wissen zugreifen kann. Durch unterschiedliche Vorverständnisse wird die Verständigung zwischen
Bibliothekar und Nutzer erschwert. Man kann jedoch nicht sagen, eine Partei hätte den Sachverhalt falsch klassiert, d.h. einen sachlichen und/oder formalen Fehler gemacht. Hier handelt es sich lediglich um ein "Verständigungsproblem"[ 11 ] zwischen Bibliothekar und Nutzer.
Hier ein Beispiel, um es noch mal zu verdeutlichen.
| Y |
Leibesübungen (Turnen und Sport) Spiele - Basteln |
| Ya[ 12 ] |
Leibesübungen(Turnen und Sport) |
| Ybk |
Allgemeine, einführende und vermischte Schriften |
| Ybk4 |
Biologie und Medizin der Leibesübungen einschließlich Sportmedizin |
Beispiel 1: Klassifikation von Sportmedizin[ 13 ]
Der Nutzer, der sich in einem Lexikon vorinformiert hat, würde Sportmedizin unter Medizin suchen, da in dem Lexikon Sportmedizin als Teil der Medizin bezeichnet wird.[ 14 ] Vermutlich würde er dieser im Beispiel gezeigten Klassierung nicht folgen. Er würde sie eher als abwegig bezeichnen. Dennoch ist diese Einordnung sachlich nicht falsch. Ein Sportler würde voraussichtlich aber unter dieser Einordnung nachschauen, bzw. könnte das Gebiet Medizin schon so sehr unterteilt sein, daß mögliche Notationen für Sportmedizin als Teil der Medizin nicht mehr vergeben werden können.
Gerade in Öffentlichen Bibliotheken gibt es einen sehr heterogenen Benutzerkreis mit sehr unterschiedlichen Vorverständnissen. Ziel sollte es daher sein, ein Klassifikationssystem zu schaffen, das den Vorverständnissen möglichst vieler Menschen gerecht wird. Dies ist jedoch nur zu erreichen, wenn ein System ohne subjektive Abhängigkeit geschaffen wird. Anfang der 70er Jahre versuchte man eine Einheitsklassifikation[ 15 ] für alle Öffentlichen Bibliotheken der Bundesrepublik zu schaffen. Beispiel 1 verdeutlicht, daß sich die Funktionen Ordnung und Verständigung gegenseitig bedingen. Eine Verständigung auf der Grundlage einer Klassifikation ist nur
dann möglich, wenn die Basis der Klassifikation - eine intersubjektiv nachvollziehbare Ordnung - gegeben ist.
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4. Wie können Klassen und ihre Inhalte dargestellt werden?
Das geordnete Wissen wird in einem System repräsentiert. "Ein ... Klassifikationssystem ist eine systematisierte Zusammenstellung von Begriffen (Begriffssystematik), in der vor allem die hierarchischen Beziehungen zwischen den Begriffen (Über- und Unterordnung) durch systemabbildende Bezeichnungen (Notationen) dargestellt sind."[ 16 ] Das System wird schriftlich festgehalten.
Über Wissen materieller und immaterieller Art wird mittels Begriffen verfügt. Der Begriff ist dabei ein gedankliches Konzept. "Menschliches Wissen besteht aus Begriffen und den Beziehungen zwischen ihnen."[ 17 ] Begriffe sind ebenfalls subjektiv, da Wissen subjektiv erworben wird.
Es gibt keine objektiven und eindeutig definierten Begriffe, d.h. eine Definition über eine objektive Aufzählung des Merkmalsgehaltes ist nicht möglich.[ 18 ]
Eine Klassifikation des Wissens, und damit auch die Bibliotheksklassifikation, muß Bezug auf Begriffe nehmen. Eine Wissensklassifikation kann daher immer auch als Begriffsklassifikation bezeichnet werden.
Begriffe können in Klassen zusammengefaßt werden. Mit Klasse bezeichnet man die Elemente (Bestandteile) der Klassifikation.[ 19 ] Der Sachverhalt einer Klasse wird dabei zum Begriff abstrahiert[ 20 ]. Dieser Begriff bestimmt die Merkmale, die Klassen von einander unterscheiden.
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5. Bildungskriterien für Klassen
Die Bildung der Klassen geschieht anhand von klassifikatorischen Merkmalen (Klassemen). Ein Klassem ist ein: "Gemeinsames Merkmal von Begriffen, das zur Bildung einer Klasse genutzt wird und diese von anderen Klassen unterscheidet."[ 21 ]
Die einzelnen Klassen der Klassifikation schließen sich gegenseitig durch Klasseme aus. Die Klasseme müssen die Eigenschaften der kognitiven Plausibilität erfüllen. Sie sollten möglichst lange gültig sein und somit auch die Klassifikation. Wenn die Begriffe einer Klasse in einer Klassifikation z.B. nach Ländern geordnet werden, sollte diese Systematik bei jeder in Frage kommenden Klasse beibehalten werden.
Klassen in einem Klassifikationssystem können zwei verschiedene Klassenbezeichnungen haben. Innerhalb eines Klassifikationssystems stehen üblicherweise zwei Bezeichnungsarten nebeneinander. Die eine Bezeichnungsart wäre die verbale Benennung der in der Systematik zusammengeführten Begriffe durch ein oder mehrere Worte. Dabei sollte auf eine kontextfreie Verständlichkeit geachtet werden.
Die zweite Möglichkeit wären künstliche Bezeichnungen (Notationen). Ergänzt werden diese Bezeichnungen erforderlichenfalls durch Erläuterungen oder Definitionen (Bsp. 2).
| Begriff |
SCHIFF |
| Notation (aus der DK) |
629.123 |
| Verbale Bezeichnung |
SCHIFFE FÜR SEESCHIFFAHRT. SEESCHIFFE |
| Erläuterung |
EINSCHLIESSLICH SCHIFFE FÜR GROSSE SEEN UND STRÖME |
DK = Internationale
Dezimalklassifikation
Beispiel 2:
Begriffsbezeichnungen in einer Klassifikation[ 22 ]
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6. Was macht Notationen aus?
Wie schon festgestellt wurde, sind Begriffe subjektiv. Benennungen hingegen sind häufig nicht eindeutig, z.B. Homonyme, Synonyme. In der Klassifikation werden Begriffe durch ein eindeutigeres Zeichensystem, dem Notationssystem[ 23 ] dargestellt, wobei die Notationen inhaltlich den Begriffsbezeichnungen entsprechen[ 24 ] . Die Notationen repräsentieren und kennzeichnen die jeweilige Klassifikation eindeutig. Sie spiegeln die Systematik in allen Einzelheiten durch Symbole wieder, deren Verknüpfung festgelegt wurde. "Mit Hilfe von Notationen [können] die Beziehungen zwischen den Begriffen dargestellt und alle zu einem bestimmten Begriff gehörenden Wörter zusammengefaßt werden."[ 25 ]
Mit welcher Genauigkeit klassifikatorische Ketten und Ebenen[ 26 ] entwickelt werden können, hängt von der Kapazität des Notationssystems ab. Die Kapazität wird begrenzt durch die zur Verfügung stehenden Zeichen der Notation und die durch die pro Ebene gegebenen Unterteilungsmöglichkeiten. Zeichen einer Notation können nur Buchstaben (Alpha-Notation) oder nur Ziffern (Ziffernnotation) und Sonderzeichen sein. Die Zeichen können aber auch kombiniert werden, z.B. Buchstaben und Ziffern (alphanumerische Notation). Als Unterteilungsmöglichkeiten werden häufig die Dezimale, die Nonische und die Polydezimale Unterteilung genutzt.
Mit Notationen lassen sich auch die Relationen zwischen den Klassen darstellen. Die hierarchischen Beziehungen der Klassen werden durch die Struktur der Notation ausgedrückt (hierarchische Notation[ 27 ]). Die Beziehungen zwischen den Klassen werden anhand der Länge der Notation dargestellt, d.h. für jeden Schritt der Unterteilung (von einer Ebene zur nächsten) kommt eine Stelle in der Notation hinzu.
Bei der enumerativen (linearen) Notation [ 28 ] wird die Hierarchie nicht durch die Notation ausgedrückt, sondern diese kennzeichnet nur die Position innerhalb der Klassifikation (innerhalb einer Ebene, d.h. in einer Reihe).
Die Notation wird zur Inhaltserschließung genutzt.
Einem Sachverhalt (Begriff) werden aus dem Notationsvorrat die Notationen zugeordnet, die den Inhalt am besten und vollständigsten wiedergeben.[ 29 ]
Durch die Notation kann beim Retrieval am PC vermieden werden, daß scheinbare Verwandtschaftsbeziehungen beim Suchen wirksam werden.[ 30 ] Beispielsweise bei der Suche nach dem Metall Silber mit dem Fragment "silber" könnten so auch die "Silberne Hochzeit" und die "Silbertanne" als Ergebnis angezeigt werden. Dies kann durch eine Suche mit Hilfe von Notationen vermieden werden, da die Notation eindeutig für das Metall Silber steht. Begriffe lassen sich auch rascher eindeutig beschreiben, wenn noch keine intersubjektive verbale Bezeichnung vorliegt oder bestimmte Begriffe nur sehr lang und umständlich beschrieben werden können.
Durch Notationen kann man auch Wissensquellen mittels eines Oberbegriffs finden, die mit detaillierten Unterbegriffen klassiert worden sind. So muß nicht jede einzelne Notation vorher als Suchmerkmal festgelegt werden.
Ein weiterer Vorteil gerade bei internationalen Notationen, z.B. der internationalen Dezimalklassifikation, ist, daß man mit ihrer Hilfe Sprachbarrieren durchbrechen kann. Fremdsprachige Dokumente zum gesuchten Themengebiet können anhand von Notationen gefunden werden, auch wenn der fremdsprachliche Fachbegriff nicht bekannt ist.
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7. Wie werden Klassen in einer Klassifikation geordnet?
Wissen wird durch Klassen dargestellt, die systematisch geordnet sind. Klassen lassen sich in "basic classes"[ 31 ] und "compound classes" unterteilen. In den Einfachklassen werden einzelne Wissenseinheiten präsentiert. In präkombinierten (präkoordnierten[ 32 ] ) Klassifikationen kann Wissen auch durch komplexe Klassen zusammengefaßt werden.
Beispiel 3: Basic und Compound Classes
Bei Beispiel 3 ist Hut eine compound class, denn sie beinhaltet sowohl Damenhut als auch Herrenhut. Damenhut ist eine einzelne Wissenseinheit und bildet eine basic class. Klassen können nach zwei Prinzipien geordnet werden. Werden sie einfach nur hintereinander aufgezählt, spricht man von einer enumerativen Ordnung. Klassen können aber auch nach dem Prinzip der Hierarchie geordnet werden, d.h. die Klassen werden über- und untergeordnet. Dafür werden zur Relationierung der Klassen im System die Beziehungen zwischen den Begriffen herangezogen. Die Beziehungen werden am Merkmalsgehalt der Begriffe festgemacht. Für die Unterteilung zur nächst tieferen Ebene kommt ein Klassem hinzu.
Beispiel 4: Schematischer Auszug einer Klassifikation nach
Unterteilungsaspekten [ 33 ]
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8. Was gibt es für Klassifikationssysteme?
Man kann zwei grundlegende Klassifikationssysteme unterscheiden, die einige Gemeinsamkeiten haben. Es ist immer ein Merkmal für die Unterteilung maßgebend. So kommt beispielsweise bei der Unterteilung des Schuhs als nächstes Merkmal die Person hinzu. Die Unterbegriffe müssen sich gegenseitig ausschließen. "Auf einen Gattungsbegriff folgt ... eine Reihe von Artbegriffen, die in der nächsten Hierarchieebene ihrerseits zu Gattungsbegriffen werden können, um dann weiter unterteilt zu werden."[ 34 ] Im System kommt es zur Bildung klassifikatorischer Ketten und Ebenen.
Beispiel 5: Vereinfachtes Beispiel einer hierarchischen Begriffsstruktur
(fiktive Zählung der Systemgruppen nach dem Dezimalprinzip)[ 35 ]
Raubtier ist in diesem Beispiel einerseits der untergeordnete Artbegriff zum Gattungsbegriff Säugetier, aber er ist auch ein übergeordneter Gattungsbegriff mit eigenen Artbegriffen, z.B. Bären. Säugetier, Raubtier, Bär und Braunbär bilden eine klassifikatorische Kette. Braunbär und Eisbär bilden eine klassifikatorische Ebene.
Ist die Hierarchie besonders stark, spricht man von einer Monohierarchie.
"Eine starke Hierarchie (...) liegt vor, wenn zu jedem Begriff mehrere Unterbegriffe existieren. Es entsteht eine Art Begriffspyramide, bei der jeder Artbegriff umgekehrt nur einen Oberbegriff hat (...). Eine Recherche ist hier nur in einem Aspekt möglich (= eindimensionale Suche)."[ 36 ]
Die Oberklasse bei der Monohierarchie muß vorher festgelegt (präkombiniert) worden sein. Die Hierarchie ist streng analytisch, eindimensional und enumerativ aufgebaut.[ 37 ] Ist die Hierarchie schwächer, handelt es sich um eine Polyhierarchie.
"Eine schwache Hierarchie (...) liegt vor, wenn ein und derselbe Begriff auf Grund der Berücksichtigung mehrerer unterschiedlicher Merkmale jeweils zwei oder mehr Oberbegriffen zugeordnet wird (...). Das ermöglicht eine gleichzeitige Recherche unter mehreren Aspekten (= mehrdimensionale Suche)."[ 38 ]
Beispiel 6: Polyhierarchie[ 39 ]
Bei Polyhierarchien wird der Begriff häufig mehrfach eingearbeitet oder es wird mit Verweisungen gearbeitet. Durch verstärkten Rechnereinsatz werden zukünftig die flexibleren Strukturen einer schwachen Hierarchie mehr genutzt werden, d.h. man geht weg von einer eindimensionalen Recherche hin zur mehrdimensionalen Suche.
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9. Wie können Klassifikationen weiter strukturiert werden?
Bestimmte Elemente einer Klassifikation können vorher festgelegt (genormt) werden. Dies führt zu einer leichteren Merkbarkeit und besseren Übersichtlichkeit eines Klassifikationsschemas.
Eine fachliche Normierung kann bei den Begriffen, allgemeinen Teilen und/oder fachlichen Teilen einer Klassifikation vorgenommen werden. Dies geschieht durch Schlüsselung.
Schlüsselung ist die Ordnung von gleichrangigen (in einer Reihe befindlichen) Begriffen nach einer genormten Reihenfolge.[ 40 ] Wenn z.B. für Grafiken eine Sortierreihenfolge nach Ländern (z.B. Deutschland, Österreich, Schweiz) festgelegt wurde, so ist diese bei der Klasse Aquarelle beizubehalten. Der hier verwendete Schlüssel wäre ein Länderschlüssel.
"Schlüssel sind ... genormte Reihen von formalen und/oder sachlichen Begriffen, die die Gliederung einander entsprechender Teile des Katalogs bestimmen."[ 41 ] Sie gliedern die einzelnen Katalogteile unabhängig vom Sachgebiet in gleicher Weise auf. Beispiele für Schlüssel wären Geographische, Biographische und Chronologische Schlüssel. Die Schlüssel werden durch Kennbuchstaben bei der Signatur[ 42 ] angegeben.
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10. Welche Kriterien gelten für die Ordnung?
Um eine widerspruchsfreie Klassifikation zu erhalten, darf man die Begriffe/ Klassen nur unter den Gesichtspunkten der formalen Logik in das Hierarchiegefüge einordnen.
Drei Hauptpunkte müssen dabei beachtet werden:
- Der Begriffsumfang des Gattungsbegriffs muß die Extension[ 43 ] der Artbegriffe einschließen. Die Koordination auf einer Ebene der Klassifikation muß durchgängig sein, sie muß konstant bleiben und eine logische Einheit bilden.[ 44 ]
- Die Artbegriffe müssen sich gegenseitig ausschließen (disjunkt sein), d.h. ihre Extensionen dürfen sich nicht überschneiden.[ 45 ]
- Innerhalb einer Unterteilung zu nächsten Ebene darf nie nach verschiedenen Merkmalen unterteilt werden.
Eine Unterteilung der Klasse Schuhe in der nächsten Ebene nach Damenschuhe, Herrenschuhe, Sommerschuhe und Winterschuhe ist danach nicht möglich, da hier einmal nach Person und einmal nach der Jahreszeit in einer Ebene unterschieden wird. Wollte man jetzt einen Damensommerstoffschuh einordnen, führte das zu dem Problem, ob diesen bei Damenschuhe oder Sommerschuhe einzugliedern sind.
In der Praxis sind diese drei Kriterien nicht immer einzuhalten. Der Bibliothekar muß sich zwischen Praxis (Nützlichkeitserwägungen) und Theorie (Untergliederungsformalismen) entscheiden. So könnte der Bibliothekar sich zugunsten des Vorverständnisses der Mehrheit des Nutzerkreises seiner Bibliothek für eine Unterteilung einer untergeordneten Reihe nach mehreren Klassemen entscheiden. Die Grenze für solche Entscheidungen sollte immer die sachliche Richtigkeit sein.
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11. Wie spiegelt sich die Klassifikation in der Aufstellung wieder?
Wie können Bücher und ihre Inhalte in einer Bibliothek wiedergefunden werden?
Die Systematik[ 46 ] kann in einem standortfreien oder in einem standortgebundenen Systematischen Katalog verzeichnet werden. Beim standortfreien Systematischen Katalog wird mit Mehrfacheintragungen und Verweisungen gearbeitet. Er verzeichnet die Bücher der Bibliothek ihrem Inhalt entsprechend nach einem System der Wissenschaften Klassifikationssystem[ 47 ]. Bei der standortfreien systematischen Erschließung wird für jeden inhaltlichen Aspekt je eine Notation vergeben.[ 48 ] Die Vergabe mehrerer Notationen hängt von der subjektiven Entscheidung des Fachreferenten ab. Aber nur eine Notation ist signaturbildend. Es ist notwendig, daß Verweisungen in der Klassifikation sowie im alphabetischen Gesamtregister der Klassifikation verzeichnet sind.[ 49 ] Eine Suche im standortfreien Katalog ist hilfreich zum Auffinden von Notationen.
Beim Systematischen Standortkatalog gibt es nur eine Eintragung pro Werk und keine Verweisungen im Katalog. Verweisungen sind in der Systematik zu finden. Die Notation ist Teil der Signatur, da der Standort jedes Titels durch eine Signatur gekennzeichnet wird. "Um den Standort eines Buches innerhalb des Bestandes genau festzulegen, erhält jedes Buch eine Signatur oder Standortnummer." [ 50 ]
Signaturen sind abhängig von der Standortsystematik.[ 51 ] Man unterscheidet zwei Formen von Signaturen. Wenn jedes Buch eine eigene, eindeutige Signatur hat, spricht man von einer Individualsignatur. Bei der Gruppensignatur haben mehrere Bücher die gleiche Signatur.
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12. Welche Kriterien muß eine Aufstellungssystematik erfüllen?
Eine Systematik stellt strukturiert Klassen und die zwischen ihnen bestehenden Begriffsbeziehungen da. Bücher können dabei nach Funktionen oder Fächern aufgestellt werden. Es ist wichtig daher Prioritäten zu setzen.
Die Revision einer Aufstellungssystematik ist nur begrenzt möglich, denn ein Klassikationssystem ist nie endgültig abgeschlossen. So stellt sich immer wieder die Frage, ob ein Forschungsgebiet schon eine eigenständige Wissenschaft ist. Entscheidend dafür ist der Grad der biographischen Selbständigkeit.[ 52 ] Abhängig vom Schwerpunkt der Bibliothek werden Wissensgebiete zusammengefaßt oder ausgegliedert.
Durch wachsende Bestände wird eine immer feinere Systematik notwendig. Bei der Aufstellung müssen auch der vorhandene Bestand und die Schwerpunktverschiebungen innerhalb des Systems der wissenschaftlichen Disziplinen berücksichtigt werden. Es müssen auf die Kenntnisse und Fähigkeiten des überwiegenden Benutzerkreises Rücksicht genommen werden. Bei allem muß das System sowohl für den Klassifikator als auch für den Nutzer
praktikabel bleiben.
Beim standortgebundenen Systematischen Katalog wird bei der Signaturgebung eine Übereinstimmung zwischen Aufstellung und Katalog hergestellt. Eine Aufstellung ist erst dann möglich, wenn das Buch im Katalog erfaßt ist.
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13. Probleme bei der Aufstellung von Büchern
13.1 Doppelstellen
Bei mehr als dem einmaligen Vorkommen sachlich (beinahe) gleicher Notationen in unterschiedlichem Zusammenhang (in mehreren Fachsystematiken) spricht man von Doppelstellen.[ 53 ]
Doppelstellen können aus historischen Entwicklungen entstanden sein, z.B. wenn Bestände zusammengelegt wurden oder es zu Verschiebungen innerhalb des Wissenschaftssystems kam. Wenn Kaufentscheidungen und die Aufstellung nicht (nur) bei der Bibliothek liegen, kann es auch zu absichtlichen Doppelanschaffungen eines Titels kommen. Auch zeitliche Unterschiede zwischen der Fertigstellung von Fachsystematiken und Vorausüberlegungen in sachlichen Fragen können zu Doppelstellen führen. Eine weitere Ursache für Doppelstellen ist in der Ausweitung ursprünglich spezifisch gemeinter Notationen begründet, z.B. kommen zur linguistischen Datenverarbeitung Bücher zu Grundlagen der Datenverarbeitung hinzu.[ 54 ]
Bei Fächerkombinationen müssen Absprachen hinsichtlich eines Schwerpunktes der Bibliothek getroffen werden. Bei Grundwissenschaften muß entschieden werden, ob sie in das Hierarchiegefüge übergeordnet eingefügt werden sollen, und bei Hilfswissenschaften, ob diese eine eigene Klasse bilden sollen. Problematisch wird eine Aufstellung auch dann, wenn Themen eingeordnet werden sollen, die von einem oder mehreren Fächern behandelt werden, ohne ein eigenes Fach darzustellen.
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13.2 Ansprüche an Signatur und Notation bei der Aufstellung
Bücher können nach verschiedenen Standortsystematiken aufgestellt werden (z.B. Freihandaufstellung, Magzinaufstellung).
Daher ist es notwendig, ein einheitliches Signatursystem für die Darstellung des Gesamtbestandes im Standortkatalog zu schaffen, ohne Rücksicht auf den Aufstellungsstandort im Standortkatalog nehmen zu müssen. Die Signaturen sollten dabei den Benutzern entgegenkommen.
Notationen als Teil der Signatur sollten kurz gehalten werden, da bei der Signaturbildung Individualkennzeichen und gegebenenfalls Lokalkennzeichen hinzukommen. Die Signaturen sollten klar und eindeutig lesbar, leicht merkbar und gut zu ordnen sein.[ 55 ] Dazu werden häufig gleichlange Notationen angestrebt. Um für die Datenverarbeitung geeignet zu sein, sollten die Signaturen eindeutig sein.
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13.3 Ansprüche an die Schlüsselung bei der Aufstellung[ 56 ]
Eine Schlüsselung nach verschiedenen Schlüsseln ist nur in einem geringen Umfang möglich. Soweit eine Schlüsselung berücksichtigt werden soll, muß diese enumerativ von vornherein vorgesehen sein. In der Praxis werden die Grenzen der Tiefenerschließung meist enger gezogen als bei der aufstellungsunabhängigen Klassifikation. Bei sehr spezieller Literatur entfallen Teile des Themas, die aber teilweise durch den standortfreien Systematischen Katalog bzw. den Schlagwortkatalog sachlich erschlossen werden.
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13.4 Erweiterungsfähigkeit
Durch neue Wissensgebiete (z.B. durch Forschung) wird häufig eine Erweiterung der Klassifikation notwendig. Unter Erweiterung (engl. hospitality) versteht man das Hinzufügen von Klassen nach dem Prinzip der Unterordnung oder das Einfügen gleichgeordneter Klassen in eine Klassifikation.[ 57 ] Eine Erweiterung in einer oberen Ebene ist kaum möglich, anders bei einer Erweiterung bei den Untergruppen und Notationen.
Eine Erweiterung nach dem Prinzip der Subordination heißt "hospitality in chain"[ 58 ] . Beim Einfügen von koordinierten (gleichgeordneten) Klassen in ein Klassifikationssystem spricht man von einer "hospitality in array"[ 59 ] . Eine Erweiterung ist dabei immer verbunden mit Signaturänderungen in allen Katalogen und einer Umstellung der Bücher/ Dokumente.
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13.5 Allgemeine Probleme bei der Klassifizierung und Aufstellung
Die Aufstellung von Zeitschriften und Schriftenreihen ist abhängig von der subjektiven Entscheidung des Bibliothekars. Schriftenreihen können geschlossen aufgestellt werden oder nach Stücktiteln (abhängig vom Spezialisierungsgrad).
Rara, Karten, Mikroformen und andere Sonderbestände werden häufig aus der systematischen Aufstellung herausgenommen oder es werden für sie Sammelstellen in der Klassifikation eingerichtet oder der Standort wird durch Lokalkennzeichen ausgedrückt.
Vor allem in Fächern, in denen die Dissertationen einen Großteil der Monographien ausmachen, werden diese ganz oder teilweise aus der systematischen Aufstellung herausgenommen. Es ist schwierig Dissertationen durch Systematiken zu erschließen, da es sich um sehr spezielle Themenstellungen handelt.
Belletristik wird in den Öffentlichen Bibliotheken in der Regel in einer eigenen Aufstellung (oft alphabetisch) geordnet.
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14. Wie können Klassifikationen durch ein Register zugänglich gemacht werden?
Ein Register eröffnet bei einer thematischen Literatursuche durch den Nutzer oder Bibliothekar eine konkrete Fragestellung und ermöglicht einen punktuellen Zugriff auf ein Themengebiet auch ohne eine genaue Kenntnis der Systematik.[ 60 ] Das Register kann zusätzliche Begriffe und Verweisungen enthalten.
"Das Klassifikationsregister ist ein (in der Regel) alphabetisch geordnetes Verzeichnis von registerfähigen Klassenbeschreibungen und[/oder] zusätzlichen Schlagwörtern, von denen auf die jeweiligen Notationen ... verwiesen wird."[ 61 ] Es sollte für das Klassifikationsregister ein Regelwerk geben. Wissensinhalte können auch mittels Schlagwörtern erschlossen werden.
Im Gegensatz zum reinen Schlagwortkatalog, der die Wissenschaftsgebiete in ein großes Schlagwortalphabet auflöst, weist der Systematische Katalog sachlich zusammengehörige Literatur im Zusammenhang ihres größeren Sachgebietes nach.[ 62 ] Bei der Klassifikation (Grundlage des Systematischen Katalogs) wird ein System der Wissenschaft mit einer Hierarchie der Klassen geschaffen. Die entstandene Ordnung wird durch Notationen ausgedrückt.
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15. Zusammenfassung
Zusammenfassend lassen sich die Grundlagen der Klassifikation wie folgt beschreiben: Bei dem Prozeß der Klassifikation wird ein Sachverhalt begrifflich (als Klasse) einer Stelle im System zugeordnet. Dabei werden die Beziehungen zwischen den Begriffen/Klassen durch eine Hierarchie dargestellt. Die Klassen unterscheiden sich durch ein Klassem von einander. Die Hierarchie innerhalb des Klassifikationssystems kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei einer starken Hierarchie handelt es sich um eine Monohierarchie. Eine Polyhierarchie hingegen ist eine schwache Hierarchie.
Eine einzelne Klasse und deren Stelle im System wird durch eine Notation eindeutig wiedergegeben.
Die Klassifikation kann zum Bestandteil der Aufstellungssystematik werden. Die Notation einer Klasse wird dabei Teil der Signatur. Die Klassifikation kann für eine leichtere Benutzbarkeit durch ein Register erschlossen werden.
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Fußnoten
2. Was ist eine Klassifikation?
[ 1 ] Keenan, Stella; S. 7
[ 2 ] Greiner, Götz; S. 7: Er versteht dabei unter Klassifizierung die Bildung von Klassen und unter Klassierung die Zuordnung von Elementen(Begriffen) zu Klassen.
[ 3 ] Manecke, S. 141
[ 4 ] Bei der Aufstellung von Büchern nach der Formatgröße würde zusätzlich zu der Notation in der Signatur noch eine Formatangabe hinzugefügt werden.
3. Ordnung von Wissen
[ 5 ] vgl. Nohr, S. 78
[ 6 ] Nohr, S. 77
[ 7 ] vgl. Manecke, S. 141
[ 8 ] vgl. Nohr, S. 77
[ 9 ] vgl. Nohr, S. 77
[ 10 ] vgl. Nohr, S. 78
[ 11 ] Nohr, S. 78
[ 12 ]Es ist davon auszugehen, daß die hier verwendeten Notationen der beiden letzten untergeordneten Klassen falsch sind. Bei einer weiteren Unterteilung einer Oberklasse wird der Notation eine neue Stelle zugeordnet, so daß die Notation für "Allgemeine, einführende und vermischte Schriften" korrekt Yak und folgerichtig für die nächste Unterteilung Yak4 lauten müßte.
[ 13 ] Nohr, S. 79
[ 14 ] z.B. in: Meyers Neues Lexikon, Bd. 13, S. 55; Meyers Großes Taschenlexikon, Bd. 21, S. 37
[ 15 ] Greiner, S. 84: "Auf dem Biblothekartag 1977 in Bremen wurden die bis dahin fertiggestellten Entwürfe für die Bereiche Philosophie, Physik und Geschichte vorgestellt. Dabei zeigte es sich allerdings, daß diese Teil-Klassifikationen vorerst durchaus nicht ‘einheit’lich geraten waren."
4. Wie können Klassen und ihre Inhalte dargestellt werden?
[ 16 ] Manecke, S. 141
[ 17 ] Nohr, S. 80
[ 18 ] vgl. Nohr, S. 80
[ 19 ] vgl. Manecke, S. 141
[ 20 ] siehe auch: Manecke, S. 141-142
5. Bildungskriterien für Klassen
[ 21 ] Lorenz, S. 21
[ 22 ] Manecke, S. 144
6. Was macht Notationen aus?
[ 23 ] vgl. Nohr, S. 80
[ 24 ] vgl. Manecke, S. 144
[ 25 ] Lorenz, S. 25
[ 26 ] siehe dazu: 8. Was gibt es für Klassifikationssysteme?
[ 27 ] vgl. Greiner, S. 32
[ 28 ] vgl. Lorenz, S. 26
[ 29 ] vgl. Manecke, S. 147
[ 30 ] vgl. Manecke, S. 148
7. Wie werden Klassen in einer Klassifikation geordnet?
[ 31 ] vgl. Nohr, S. 81
[ 32 ] Die Begriffe sind von vornherein durch das System verknüpft. Siehe auch: Greiner, S. 35
[ 33 ] Nohr, S. 82
8. Was gibt es für Klassifikationssysteme?
[ 34 ] Manecke, S. 142
[ 35 ] Hacker, S. 225
[ 36 ] Manecke, S. 142
[ 37 ] vgl. Lorenz, S. 23
[ 38 ] Manecke, S. 142 f.
[ 39 ] vgl. Greiner, S. 15
9. Wie können Klassifikationen weiter strukturiert werden?
[ 40 ] vgl. Greiner, S. 80
[ 41 ] Lorenz, S. 24
[ 42 ] siehe dazu: 11. Wie spiegelt sich die Klassifikation in der Aufstellung wieder?
10. Welche Kriterien gelten für die Ordnung?
[ 43 ] Manecke, S. 143
[ 44 ] vgl. Lorenz, S. 23
[ 45 ] vgl. Manecke, S. 143
11. Wie spiegelt sich die Klassifikation in der Aufstellung wieder?
[ 46 ] steht hier synonym für Klassifikationssystem
[ 47 ] vgl. Hacker, S. 175-176
[ 48 ] vgl. Lorenz, S. 25
[ 49 ] vgl. Lorenz, S. 37
[ 50 ] Hacker, S. 284
[ 51 ] genauer dazu: Hacker, S. 284-292
12. Welche Kriterien muß eine Aufstellungssystematik erfüllen?
[ 52 ] vgl. Lorenz, S. 28
13. Probeleme bei der Aufstellung von Büchern
[ 53 ] vgl. Lorenz, S. 32
[ 54 ] vgl. Lorenz, S. 32
[ 55 ] vgl. Lorenz, S. 35
[ 56 ] vgl. Lorenz, S. 35
[ 57 ] vgl. Lorenz, S. 26
[ 58 ] Lorenz, S. 22
[ 59 ] Lorenz, S. 22
14. Wie können Klassifikationen durch ein Register zugänglich gemacht werden?
[ 60 ] vgl. Lorenz, S. 27
[ 61 ] Lorenz, S. 27
[ 62 ] vgl. Hacker, S. 176
Quellenverzeichnis
Greiner, Götz: Allgemeine Ordnungslehre/ Götz Greiner. Frankfurt am Main: 1978
Hacker, Rupert: Bibliothekarisches Grundwissen/ Rupert Hacker. - 6., völlig neubearb. Aufl. - München u.a.: Saur, 1992
Keenan, Stella: Concise Dictionary of Library and Information Science/ Stella Keenan. - London u.a.: Bowker-Saur; 1996
Lorenz, Bernd: Klassifikatorische Sacherschließung: Eine Einführung/ Bernd Lorenz. - Wiesbaden: Harrassowitz, 1998
(Bibliotheksarbeit; 5)
Manecke, Hans-Jürgen. In: Grundlagen der praktischen Information u. Dokumentation (1997)/ Marianne Buder, Werner Rehfeld; Thomas Seeger u. Dietmar Strauch (Hrsg.). Begr. Von Klaus Laisiepen, Ernst Lutterbeck u. Karl-Heinrich Meyer-Uhlrenried. 4., völlig neu gefaßte Ausg. München u.a.: Saur, 1997
Meyers großes Taschenlexikon: in 24 Bänden/ hrsg. und bearb. von Meyers Lexikonredaktion. - 5., überarb. Aufl. - Mannheim u.a.: BI-Taschenbuchverlag. 1995
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Nohr, Holger: Systematische Erschließung in deutschen Öffentlichen Bibliotheken/ Holger Nohr. - Wiesbaden: Harrassowitz, 1996
(Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen; Bd. 37)
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